Sonntag, 12. Juli 2015

Über die schlechte Idee eines Treffens.

Das Treffen ist geplant, obwohl ich noch vor einer Woche gesagt habe, dass ich dich nicht sehen möchte.
Und jetzt habe ich es vorgeschlagen. Und du hast ja gesagt. Du hast einfach ja gesagt, ohne nachzufragen, wie es sich anfühlt, was es bedeuten könnte, was wir tun sollen, warum ich doch möchte.
Nichts. Als wäre dieses Gespräch vor einer Woche niemals gewesen. Als hättest du mich niemals vorsätzlich verletzt, um mir für die Zukunft einiges zu ersparen.
 Dieser Satz allein schon.
Meinst du nicht, dass es jetzt weh tut, aber in Zukunft einiges leichter macht?
Nein. Nein, das meine ich nicht und so ist es auch. Die Verletzung, die Zurückweisung macht mich unsicher und das ist weitaus schlimmer als einfach weiterhin im Glauben zu sein, dass ich was besonderes für dich bin.
Jahrelang sind wir umeinander getanzt. Und jetzt wird dies nicht mehr der Fall sein. Wir werden nebeneinander sitzen und zwanghaft versuchen, normal zu sein. Nicht wir. Sondern so wie die anderen.
Und ich werde niemals wissen, ob das eine Vernuft - oder eine Gefühlsentscheidung von dir war. Weil ich nicht weiß, wieviel von dem ganzen Selbstschutz war. Oder ist.
Ich vermisse jetzt schon das was war und ich weiß, dass dieses Treffen eine schlechte Idee ist. Aber ich werde es nicht absagen. Weil ich es wissen muss. Ob es wirklich vorbei ist.


Und all die unpoetischen Texte nur wegen einem guten Freund.
, Ziska.

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