Samstag, 7. Mai 2016

Die Gedanken müssen schweigen.

Du hast es auf die wehenden Fahnen im Wind geschrieben. Du hast es in den Sturm gebrüllt. Du hast dich nicht unterkriegen lassen.
"Wir sind uns ähnlich. Ich hätte niemals gedacht, dass es mich ein zweites Mal gibt."
Die Liebe zur Musik, das besondere Gefühl, Worte, die Erinnerungen. Wir teilen so viel, wenn auch nicht alles.

Der Sturm hat sich beruhigt, in mir ist es ruhiger geworden, mein Herz klopfte gleichmäßig.
"Du bist nicht allein." flüsterte unentwegt eine kleine Stimme in meinem Kopf. "Es gibt noch jemanden wie dich. Mit zu vielen Gedanken. Mit einem zu großen Herzen."

Doch jetzt. Der Sturm hat sich wieder erhoben. Der Kopf wird lauter. Der Schmerz wieder stärker.
"Du solltest nicht soviel denken." - "Hast du nicht gesagt, wir sind uns ähnlich?" - "Doch, aber ich habs irgendwann abgelegt. Du solltest das auch tun."
Schmerz. Schmerz. Schmerz.

Ich werde wieder so, wie ich die letzten Jahre war. Ruhig. Gedankenfrei. Das Leben geht weiter. Der Schmerz nistet sich ein, die Gedanken schweigen still, eingeschlossen. Weil sie nicht da sein dürfen. Ich sperre mich wieder ein, mich und das, was mich ausmacht.

Weil jeder Mensch irgendwann genug von meinen Gedanken - von mir hat. Jeder Mensch. Sogar du.

, Ziska.

Kommentare:

  1. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch irgendwann genug von dir hat. vielleich thast du auch nur die falschen Leute bisher getroffen. ich glaube nämlih du bist wunderbar.

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    1. danke für deine worte. ich hatte ein bisschen herzklopfen. ♥

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